Jens Dutzis Life

Entwicklung von iOS Apps, MacOS, Linux, Server and more ;-)

Anrufmonitor mit TelefonterrorJeder kennt  bestimmt diese lästigen Werbeanrufe, die immer wieder am eigenen Telefon aufschlagen und ziemlich nervend sind. Was ich allerdings seit dem 10.09. über meine Telefonleitung hier im Büro erlebe ist echt Terror pur.

Seit jetzt 10 Tagen bekomme ich jeden Werktag bis zu 3 Anrufen mit der gleichen Berliner Rufnummer als Anruferkennung. Die Anrufe fangen meistens gegen 9 Uhr morgens an und enden meistens gegen 17  Uhr. Natürlich sind die Anrufzeiten fast perfekt passend zu den Zeiten in denen ich mich meistens im Büro befinde.

Der Screenshot vom Anrufmonitor bietet eine gute Übersicht der Anrufe, obwohl aus der Anfangszeit ein paar von mir zwischenzeitlich gelöscht wurden. Damals hätte ich allerdings nicht im Traum daran gedacht, dass der Anruf  eine solche Penetranz an den Tag legen würde.

Die interessante Frage ist natürlich, was der Anrufer möchte und vor allem, wer ist der Anrufer? Insgesamt zwei mal hab ich das Gespräch angenommen und es nahm niemand ab. Ein Hoch auf die Predictive Dialer. Über das Internet konnte man allerdings durchaus ein paar Anhaltspunkte finden über den Besitzer der Rufnummer. Es handelt sich dabei um ein Unternehmen welches mittels Cold-Calls und über das Internet-Werbung sogenannte Gewinnspiel-Abos verkauft.

Genau hier beginnt nun das Problem. Der Anrufer ruft hier täglich bei einer Rufnummer an, welche geschäftlich genutzt wird. Die Anrufe nerven nicht nur, sondern stören effektiv meine tägliche Arbeit. Der Gesetzgeber hat in einem solchen Fall einige rechtliche Mittel gegen den Anrufer vorgesehen. Aber was bringen einem die Möglichkeiten, wenn die Rufnummer von einem (angeblichen?) Unternehmen in der Türkei bei einem Bürodienstleister in Deutschland angemietet wurde? Nichts. Seit kurzem sind auch Geldstrafen im Fall von Cold-Calls vorgesehen. Aber auch hier gilt die gleiche Frage. Was bringen die Geldstrafe, wenn der Telefon-Werber seinen Sitz im Ausland hat und hier nur Leitungen mietet? Auch hier ist die Antwort: nichts. Das gilt insbesondere, wenn die Firmenanschrift im Ausland nicht stimmt oder sich dort nur ein Postfach befindet.

Bleibt natürlich die Möglichkeit die Rufnummer der Regulierungsbehörde zu melden in der Hoffnung, dass die Rufnummer gesperrt wird. Allerdings ist der Effekt auch hier relativ gering, denn der Telefon-Werber kann einfach neue Leitungen anmieten und schon beginnen die Cold-Calls von neuem.

Das ganze zeigt, wie machtlos man doch in einem solchen Fall ist. Der Verbraucher hat praktisch nur die Chance entweder in seiner Telefonanlage die Rufnummer zu sperren oder über seinen Telefonanbieter für eingehende Telefonate sperren zu lassen. Leider hat nicht jeder eine Telefonanlage und nicht jede Telefonanlage bietet eine Sperrfunktion für angehende Anrufe, wozu auch die hier installierte Eumex-Anlage gehört. Die Sperrung einzelner Rufnummern über den Telefonanbieter dagegen ist bei den meisten Telefonanbietern mit zusätzlichen Kosten verbunden.

In meinem Fall war die einzige Lösung ein Anrufabweisen-Plugin für den Anrufmonitor. Mit diesem Plugin kann man ausgewählte Rufnummern direkt mit dem ersten klingeln abweisen. Aber kann das tatsächlich die Lösung sein? Hier sollte der Gesetzgeber zwingend noch einmal nachlegen und vor allem die Möglichkeiten beschneiden aus dem Ausland hier in Deutschland Telefonleitungen zu betreiben ohne einen entsprechenden Firmensitz/Ansprechpartner. Mir persönlich schwebt hier eine Lösung wie  bei .de Domains vor. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran, dass hier einmal grundlegende Änderungen stattfinden.

Vorab möchte ich erst einmal so fair sein und sagen, dass ich selber ein iPhone besitze und daher kann man mich vielleicht etwas parteiisch ansehen. Dem kann ich nur entgegen setzen, dass ich sehr viel während meiner Arbeitszeit mit offenen Systemen zu tun habe (Linux-Server etc.) und generell Android nicht pauschal negativ gegenüber stehe und viel Potential sehe. Was allerdings zur Zeit von den Handy-Herstellern mit Android-basierenden Handys gemacht wird ist meiner Meinung nach schon fast peinlich.

Ein Freund von mir ist seit etwa 1 1/2 Jahren im Besitz eines T-Mobile G1 (aka. HTC Dream) Handys mit einem entsprechenden Telekom-Vertrags. Es handelt sich dabei um ein Android-basierendes Handy, welches im Februar 2009 in Deutschland auf den Markt kam. An sich ein wirklich gutes Gerät, wenn man einmal davon absieht, dass es jetzt bereits das 3x zum Service musste wegen diverser Defekte. Ein Montags-Gerät kann bei jedem Hersteller einmal vorkommen.

Was mich deutlich mehr stört ist die Update-Politik des Handy-Herstellers. Im August dieses Jahres wurde eine (meiner Meinung nach) gravierende Sicherheitslücke im Android-Systemen gefunden. Mit Android 2.2 hat Google die Sicherheitslücke relativ zeitnah geschlossen und eigentlich sollte man denken, dass der Bugfix relativ schnell von den Handy-Herstellern verbreitet wird. Einige Wochen und 2 iPhone Firmware Updates später (mit denen ebenfalls eine gravierende Lücke korrigiert wurde) hört man von T-Mobile und HTC nicht viel.

Eigentlich ist diese (nicht-)Reaktion vorhersehbar gewesen. Bereits bei der Veröffentlichung von Android 1.6 durch Google gab es die Vermutung, dass es für das T-Mobile G1-Handy aufgrund eines zu kleinen internen Speichers kein Update mehr geben wird. Dies stellte sich im Fall der 1.6er Version noch als falsch heraus. Bald stellte sich allerdings heraus, dass es das letzte Update für das damals knapp 1 Jahr alte Handy sein würde. Der Telekom Pressesprecher bestätigte, dass Android 1.6 das letzte offizielle Update für die T-Mobile G1 Handys sein wird.

Und nun? Hier haben wir nur die Besitzer eines T-Mobile G1 Handys, welches in den meisten Fällen mit einem 2 Jahres Vertrag verkauft wurde und nun mit einer massiven Sicherheitslücke leben müssen. Nur zur Erinnerung: auch die gesetzliche Gewährleistung beträgt in Deutschland 2 Jahre. Damit hat man einen Mobilfunkvertrag mit einem subventionierten Handy an der Backe, welches man eigentlich aufgrund der Sicherheitslücke nicht mehr in seinem vollen Umfang nutzen sollte.

Für den Kunden meiner Meinung nach eine untragbare Situation. Selbst wenn der Speicherplatz nicht ausreichend sein sollte, dann gibt es in den meisten Fällen bei Sicherheitsproblemen immer noch die Option eines Backports. Dabei würden die Entwickler den von Google bereitgestellten Patch zu modifizieren, dass dieser auch bei Android 1.6 greifen würde. Der einzige Ausweg ist zur Zeit nur die Installation einer inoffiziellen und nicht vom Hersteller bereitgestellten Custom-Firmware. Dies bedeutet allerdings sowohl den Verlust jeglicher Gewährleistung und Garantie sowie den Verlust der von Google bereitgestellten Anwendungen (z.B. Google Mail, Google Maps usw.). Für den normalen Handy-Nutzer stellt dies keine wirkliche Alternative da.

Es würde mich in diesem Zusammenhang wirklich einmal die Meinung von Richtern zu der Frage interessieren, ob eine Sicherheitslücke unter die gesetzliche Gewährleistung fallen würde. Interessant ist hierbei auch der Punkt, in wieweit es einen Mobilfunk-Laufzeitvertrag beeinflusst, wenn eine Sicherheitslücke bei dem subventionierten Handy nicht korrigiert wird. Vielleicht findet sich ja ein G1-Besitzer, der die Fragen gerichtlich klären lässt …

Google StreetView FahrzeugIch hätte nicht gedacht, dass Google Streetview dieses Jahr das Sommerloch stopfen wird, aber in dem Zusammenhang habe ich mich schon öfters getäuscht. Es ist schon interessant zu sehen, wie zur Zeit von den etablierten Medien und auch der Regierung förmlich eine goldene Kuh durch’s Dorf getrieben wird (wie man hier so schön sagt).

Unterlegt wird die Diskussion über StreetView mit Umfragen von verschiedensten Marktforschungs-Unternehmen, wobei die wirklich interessanten Fragen nicht gebracht wurden. Mich würde zum Beispiel einmal interessieren ob die breite Masse die Google StreetView ablehnt zum Beispiel meint, dass bei Google StreetView Live-Bilder angezeigt werden. Schaut man sich einige Kommentare in den Zeitungen an, so könnte man zum Entschluss kommen, dass überwiegend die Meinung vorherrscht, man könne bei Google in Zukunft sehen, was gerade *aktuell* an einem Ort los ist. Das ist schlicht und ergreifend einfach falsch. Eine weitere interessante Frage wäre, ob man Google StreetView für die eigenen Urlaubsplanungen verwenden würde. Wenn ich tippen sollte, würde ich sagen, dass hier plötzlich eine große Mehrheit Google verwenden würde. Frei nach dem Motto — bitte alle anderen Häuser anzeigen, aber nur meines nicht.

Gerade bei letzterem gibt es nun eine Aktion von Jens Best eine Aktion mit dem Ziel, alle „verschollenen” Häuser in Google StreetView einzubinden. Wie das funktioniert? Es gibt schon relativ lange einen Dienst mit dem Namen Panoramio. Bei Panoramio kann jeder Hobby-Fotograf seine eigenen Bilder hochladen und mit GPS Koordinaten versehen. Diese Bilder werden nach kurzer Zeit automatisch mit Google Maps verknüpft und damit auch automatisch im Rahmen von Google StreetView angezeigt.

Panoramio existiert schon relativ lange und es hat sich bisher niemand daran gestört, obwohl selbst bei kleinen Ortschaften schon einige Bilder zu finden sind. Das gleiche gilt auch für SightWalk, einer Seite, die bereits im Stil von Google StreetView einige deutsche Städte ins Internet brachte. Auch diese Seite ist bisher nie ein Thema gewesen in den Medien.

Man muss aber auch nicht unbedingt Google verlassen. Als Google Earth vorgestellt wurde hat die Öffentlichkeit zusammen mit der Presse gejubelt. Das ganze, obwohl man hier sogar zum Teil sehen konnte, was jemand im eigenen Garten alles aufgebaut und angepflanzt hat. Microsoft Bing Maps war praktisch nur noch eine Randnotiz in der Presse wert, obwohl hier mit der „Birdseye”-Ansicht eine deutlich höhere Auflösung erreicht wird als bei Google.

Mir zeigt die ganze Diskussion, wie hier einfach versucht wird ein „Skandal” gezielt aufzubauen der eigentlich keiner ist. Den wenigsten wird dabei klar, welche Auswirkungen ein beschneiden des Panorama-Rechts hat. Nur ein Beispiel. Nimmt man die 8 Wochen, die Google jetzt laut neusten Berichten als Vorab-Widerspruchsfrist anbietet auch für Presseerzeugnisse, dann dürfte es in Zukunft wie folgt aussehen. Nehmen wir an, es gab irgendwo einen Brand und die lokale Zeitung möchte darüber berichten. Dann müsste die Zeitung erst einmal am Folgetag über die gemachten Bilder vom Brand-Ort informieren und danach 8 Wochen lang Zeit geben einen Widerspruch einzureichen. Nach den 8 Wochen könnte dann erst ein Artikel zusammen mit Bildern veröffentlicht werden. Alternativ wären natürlich Presseerzeugnisse ohne Bilder möglich.

Das zeigt eigentlich, wie sensibel das Thema ist und die aktuelle Diskussion auf Stammtisch-Level hilft hier leider absolut nicht weiter. Für mich zeigt es jedenfalls, dass Google einen gewaltigen Fehler gemacht hat. Hätte man, wie früher, einfach den Dienst ohne großartige Ankündigung gestartet, dann dürften die Diskussionen heute komplett anders aussehen.

Jailbreak iOS 4

Die Apple-Gemeinde jubelt — für das aktuelle iPads sowie allen iPhone Varianten (inklusive dem neuen iPhone4) ist seit gestern wieder ein Jailbreak möglich. Der Jailbreak-Vorgang ist dabei so einfach wie noch nie. Es genügt ein einzelner Aufruf der Webseite http://jailbreakme.com direkt mit dem Mobile-Safari des Geräts und nach wenigen Minuten sieht man bereits auf seinem Springboard das berühmt-berüchtigte Cydia-Icon.

Während sich die iPhone/iPad und iPod Nutzer in den verschiedenen Foren über die neue Möglichkeiten erfreuen, welche seit kurzem zumindest in den USA auch für legal erklärt wurden, so stellen sich für mich durchaus einige andere Fragen im Zusammenhang mit dem neusten Jailbreak-„Hack” (STAR Jailbreak).

Wie zur Hölle ist das überhaupt möglich?

Noch einmal zurück zum Anfang. Wenn man sich einmal überlegt was genau passiert, so wird einem doch ganz mulmig. Es besteht die Möglichkeit beim aufrufen einer einfachen Internetseite beliebige Daten innerhalb des iOS zu verändern. Dabei wird der Benutzer weder darüber informiert, noch verhindert das Rechte-System den Zugriff auf Daten, dessen Zugriffsrechte eigentlich jeglichen Zugriff ohne des Root-Zugangs (=Administrator) verhindern sollten. Wobei im Orginal-Zustand der Nutzer des iPads/iPhones eigentlich keine Möglichkeit haben sollte die Administrator-Rechte zu erlangen.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das ganze ist, als wenn Sie einfach über einen Nicht-Administrator Account auf ihrem Rechner im Internet surfen und plötzlich wird eine für normale Nutzer gesperrte Systemdatei ausgetauscht und durch einen Trojaner ersetzt. Dabei findet das ganze ohne die geringste Rückmeldung an den Nutzer komplett im Hintergrund statt.

Die Gefahr durch die Sicherheitslücke erreicht ein Level, was höher eigentlich schon fast nicht mehr sein kann. Man überlege sich nur folgendes. Man surft einfach so durch das Internet auf eine beliebige Seite. Die Seite liefert wiederum über den Werbevermarkter neben einem Banner einen Code aus, der auf dem iPhone ein Botnet installiert. Das Botnet wiederum fängt an zum Beispiel Spammails zu versenden oder startet einen Angriff gegen einen Internet-Server. Der dabei entstehende Traffic ist wahnsinnig und je nach Mobilfunkvertrag kann das den Nutzer in den finanziellen Ruin treiben. Außerdem ist gerade das iPhone durch seine ständige Verbindung mit dem Internet eine optimale Plattform für einen Botnet-Client.

Das ganze ist kein durchgedrehtes SciFi Szenario, welches vielleicht einmal in vielen Jahren passieren kann, sondern mit der neuen Lücke absolut realistisch. Die Details zur Lücke wurden bereits veröffentlicht und theoretisch kann es jeder halbwegs professionelle Angreifer für seine Zwecke entsprechend modifizieren.

Für alle die sich dafür interessieren wo sich die Lücke genau befindet, hier noch ein paar technische Details. Die Lücke selber befindet sich augenscheinlich nicht direkt im Safari-Browser, sondern im dort angebundenen PDF Processor. Dies ist vereinfacht ausgedrückt ein BrowserAddOn für die Darstellung von PDF Dateien. Beim aufrufen der Webseite passiert also nichts anderes, als mittels Javascript abhängig vom Modell des Geräts eine manipulierte PDF Datei zu öffnen und schon ist der Supergau passiert. An die PDF Dateien wiederum kommt jeder, der etwas Ahnung von Javascript hat und sich die oben genannten Seite anschaut.

Damit ist die Nächste Runde des Katz– und Mausspiels wieder eröffnet. Der nächste Zug jedenfalls liegt an Apple — von daher, Steve Jobs, übernehmen Sie …

Update / 03.08.2010 15:30:

Der nächste Schritt kam nicht direkt von Apple, sondern von einem unabhängigen Software-Entwickler. Es wurde ein Programm entwickelt, welches vor dem öffnen einer PDF Datei den Nutzer warnt, sodass er den Ladevorgang notfalls unterbinden kann. Die Software ist erhältlich im Blog auf benm.at. Leider kann allerdings die Software nur verwendet werden, wenn das Gerät per Jailbreak für fremde Anwendungen freigegeben wurde. Nutzer eines nicht modifizierten iPhones/iPods/iPads können auf dieses kleine Tool leider nicht zurückgreifen.

Man muss allerdings auch deutlich sagen, dass es sich bei dem Tool um kein Bugfix für die Sicherheitslücke darstellt. Es verhindert ausschließlich das ungewollte öffnen von PDF Dateien über den Safari-Browser. Bestätigt man das öffnen einer infizierten PDF Datei, so kann dennoch das Gerät angegriffen werden.

DPD SchadensberichtVorab eine kleine Warnung — wer einen schlechten Magen hat, sollte hier vielleicht lieber nicht den Blog-Eintrag weiterlesen und erst recht nicht die folgenden Bilder anschauen.

Direkt am ersten Tag, nur wenige Stunden nach der Pressemitteilung über den Start eines Lebensmittel-Stores bei Amazon hatte die Neugier die Vernunft bei mir überstimmt und ich führte eine kleine Testbestellung durch. Die Bestellung bestand  aus ein paar Flaschen Wein, 4x 100g Schnitzel, 2x Bio-Bananen, 2x rote Zwiebel und 2x Duplo. Also eine bunte Mischung welche gerade bei den aktuellen Temperaturen sicherlich keine leichte Lieferung darstellt. Aber wie die Lieferung abgelaufen ist, das schlägt echt alles. Zur den Produkten sollte man sagen, dass diese zum Bestellzeitpunkt als verfügbar markiert waren.

Nun aber zur Chronologie der Lieferung

Die Bestellung erfolgte am 01.07.2010 und die ersten 5 Tage passierte abgesehen von der automatischen Bestellbestätigung erst einmal nichts. In der Nacht vom 05. zum 06.07. kam von Froodies eine erste eMail, wo man sich für die verzögerte Lieferung entschuldigte. Nur 24h später kam dann der Versandhinweis per eMail zusammen mit einer Kopie der Rechnung. Sollte die Lieferung damit auch tatsächlich kommen?

Ein Blick in den Amazon-Kundenbereich zeigte, dass tatsächlich etwas versendet wurde — allerdings nur ein kleiner Teil der Lieferung. Das bestellte Fleisch und der Wein sind als getrennter Versandvorgang aufgeführt worden. Am folgenden Arbeitstag wurde auch tatsächlich ein Paket via DPD hier abgegeben. Auf den ersten Blick war dabei zu erkennen, dass tatsächlich die Lieferung nur ein Teil der Bestellung enthält. Die gelieferten Bio-Bananen und die Zwiebel waren in einem wirklich guten Zustand und selbst die Duplos kamen hier einwandfrei an. Auffallend war dennoch, dass keine Kühlung stattfand und es daher nur Glück war, dass aus den Duplos keine braune Sauce im Paket wurde.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was mit der restlichen Bestellung ist und tatsächlich hörte man eine weitere Woche lang von Amazon bzw. Froodies nichts. Heute vor 2 Tagen kam überraschend eine weitere Versandmail — diesmal für das Fleisch und die Weinflaschen. Heute (nach 2 Tagen) war es nun soweit — der DPD Mitarbeiter klingelte an der Tür und warnte mich gleich vor, dass mit der Lieferung etwas nicht okay sei und man bereits ein Schadensbericht ausgefüllt hätte.

Am Paket war schon zu sehen, dass DPD augenscheinlich alles neu verpackt hatte und die Kopie des Schadensberichtes sprach von 2 Weinflaschen die bei der Lieferung zerbrochen sind. Irgendwie hatte ich schon ein komisches Gefühl und das Gefühl hat sich schon beim ersten öffnen des Pakets bestätigt … es stank und zwar fürchterlich. Also erst einmal die verbliebenen Weinflaschen ausgepackt und dabei gleich entdeckt, dass zwischenzeitlich noch eine dritte Flasche am Verschluss beschädigt wurde und damit der Wein natürlich auch ausgelaufen war.

Nun denn, weiter ging es zum interessantesten Teil — der Styropor-Box mit dem Fleisch. Hier wollte ich auf Nummer sicher gehen und nahm — angefasst mit Gummie-Handschuhen — die Box erst einmal ins Freie. Eine schlaue Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Nach dem öffnen der Box flogen mir gleich dutzende Fliegen entgegen und der Gestank wurde noch einmal deutlich stärker. Die Kühlung in der Box war nicht (mehr?) vorhanden das Fleisch „schwimmte” nur noch zwischen den Luftpolstern. Wie ihr euch vorstellen könnte, war es wirklich ein sehr appetitliches Bild.

Man kann echt nur über Froodies und Amazon den Kopf schütteln. Momentan kann ich niemandem empfehlen irgendwelche verderblichen Lebensmittel bei Amazon zu bestellen und dies gilt insbesondere für Produkte, die gekühlt angeliefert werden müssen. Hier muss Amazon und Froodies meiner Meinung nach dringend nachbessern und bis man schafft einen solchen Dienst auf einer sicheren Basis im größeren Stil aufzubauen, sollte der weitere Verkauf gestoppt werden. Mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden hier relativ schnell eingreifen.

Meiner Meinung nach  muss beim Lebensmittelversand unbedingt die Möglichkeit existieren die Einhaltung der Kühlkette durch den Endverbraucher zu kontrollieren. Aus technischer Sicht sollte dies auch umsetzbar sein, aber es würde natürlich die Kosten für die Lieferung nochmals ansteigen lassen. Aber so hat es meiner Meinung nach keinen Wert.

Hier übrigens noch ein paar Impressionen:

Froodies Lieferung Bild 1 Froodies Lieferung Bild 2 Froodies Lieferung Bild 3


Vor etwa 4 Monaten habe ich für mein Büro einen zweiten Bürostuhl gekauft. Damals gab es ein interessantes Angebot vom Aldi Süd (ja, ich weiss) für einen relativ gut aussehenden Bürostuhl der zu dem bisherigen auch optisch passte. Natürlich hatte ich von dem Bürostuhl nicht erwartet, dass er bei diesem Preis qualitativ wirklich optimal ist und er die nächsten 5 Jahre hier verwendet werden kann.

Bürostuhl-Handgriff

Wie es allerdings dann kam hatte ich nicht gerechnet. Da denkst du an nichts böses und willst aufstehen und schon bricht der seitliche Arm komplett ab. Ich bin sicher kein Schwergewicht und er wurde auch nicht übermäßig beansprucht, sodass es eigentlich ein solcher Bruch absolut nicht passieren dürfte.

Jedenfalls hat es mir mal wieder gezeigt, dass man bei Bürostühlen einfach nicht auf die Discounter-Ware setzen kann. Die Teile sind einfach anscheinend komplett zu vergessen und wie ich heute gesehen habe, unter Umständen sogar gefährlich.

iPhone4 arrivedHeute war es soweit — rechtzeitig zum Halbfinal-Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Heute nachmittag kam der lang ersehnte Anruf aus dem  Telekomladen im naheliegenden Bruchsal. Mein neues iPhone im Rahmen der Vertragslängerung lag also nach (überraschend) kurzer Wartezeit also bereit.

Ich denke, ich brauche nicht erwähnen, dass ich relativ schnell in Bruchsal war und die Vertragsverlängerung durchfürte. Alles lief wirklich problematisch und die Mitarbeiter waren passend zum heutigen Tage auch alle mit einem Deutschland-Trikot ausgestattet. :-)

Wie bereits zu erwarten war, wurde eine kleine Gebühr fällig da ich etwas vor Ablauf der Vertragslaufzeit verlängert habe — aber die war akzeptabel. Wenig überraschend war auch, dass mein Complete-Tarif der ersten Generation nicht übernommen werden konnte und ein aktueller Vertrag pflicht wurde. Das ist für alle die ein 500MB-Tarif direkt am Anfang abgeschlossen hatten natürlich suboptimal. Aber für mich war der Unterschied zwischem alten– und neuen Vertrag weniger problematisch.

Auf dem Rückweg zum Auto konnte ich übrigens eine interessante Beobachtung machen. Direkt an der gleichen Ecke wie der Telekom-Laden findet sich auch Debitel, O² und Vodafone. Während der Telekom-Laden doch ziemlich gut besucht war und auch mehrere Mitarbeiter in Kundengespräche führten sah das Bild in den anderen Läden dagegen komplett anders aus. Bei Debitel war nur nur ein Mitarbeiter im Laden und bei O² fand sich genau ein Kunde. Bei Vodafone sah es auch nicht anders aus, da ich nur eine Person sah die an einem Regal arbeitete und vermutlich ein Mitarbeiter war.

Übrigens bevor ich vor den Fernseher gehen — soeben kam auch von Apple die Freigabe für den Mobilen MwSt-Rechner 2.0. Innerhalb von 24h dürfte er nur im AppStore zu finden sein. Nächster Schritt daher morgen: Beschreibung im Appstore für die neue Version anpassen.

Bio-Zitrone getarnt als Birne bei AmazonWie bei unter anderem Golem berichtet wird Amazon nun auch noch zu einem Supermarkt. Von Steaks über Bio-Kartoffel, von Süssigkeiten bis Fertig-Gerichte - das Sortiment ist relativ groß. Die Preise dagegen scheinen auf den ersten Blick nicht wirklich überzogen zu sein.

Allerdings sind bei Amazon schon ein paar kuriose Artikel im Sortiment. Das sind zum Beispiel 500g Bio Zitronen (Stand: 01.07.2010 / 15:22), die aussehen als wären es Birnen. Im örtlichen Bio-Laden und Supermarkt konnte ich zwar ein solches Produkt noch nicht finden, aber ein internationales Unternehmen hat da bestimmt mehr Möglichkeiten. Vielleicht hat man aber auch nur den Hinweis „Symbolfoto” vergessen 😉

Bevor ich zu dem Screenshots für die neuste Version der MwSt-App komme, möchte ich einmal ein paar kleine Reviews zeigen für die bisherige Version des Tools.

Das sicherlich interessanteste Review ist von stern.de. Dort wurde die App in einem Artikel über kostenlose Apps die man unbedingt speichern sollte direkt als erstes vorgestellt. Eine kleine Sensation :-)

Aber auch die Bewertungen im AppStore selber sind sehenswert. Dort haben 17 Nutzer die App mit  4 von 5 möglichen Punkten bewertet und zwischenzeitlich war die App auch auf Platz 3 der Finanz-Apps im deutschen App-Store. Danke! :-)

Um noch zwei Reviews zu zitieren aus dem AppStore:

Das beste Hilfsmittel für die tägliche Arbeit im Büro. Danke

Endlich wieder ein gutes kostenloses MwSt App!! 1a! Genau auf so etwas habe ich die letzten Monate gewartet :-) bin auf die Updates gespannt. Weiter so

Aber nun gleich zur neusten Version, für die nur noch ein paar Feinarbeiten benötigt wird. Die neue Version wird einige Neuerungen und Bugfixes beinhalten. Wer übriges Interesse hat neue Versionen der App zu testen, der kann sich gerne direkt an mich über das Kontaktformular wenden.

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Wie das Online-Magazin Apfelnews berichtet, bietet die Supermarktkette Real in der kommenden Woche (21. — 26. Juni), passend zu Start des iPhone 4, eine interessante Aktion an. Die für den iTunes Store angebotenen Gutscheinkarten werden von der Supermarktkette während des Aktionszeitraums 20% günstiger als der übliche Verkaufspreis verkauft. Eine 25 Eur Gutscheinkarte kann beim Real zum Beispiel für 20 Eur erworben werden.

Mit dem Kauf einer solchen Gutscheinkarte kann das eigene iTunes Konto mittels eines aufgedruckten Codes um den Gutschein-Betrag aufgeladen werden. Das Guthaben kann im Anschluss für alle Bereiche im iTunes Store verwendet werden. Damit ist es möglich Apps, Musik, Filme usw. deutlich günstiger zu erwerben.

Also am besten gleich am Montag zur nächsten Real-Filiale, denn bisher war es bei solchen Aktionen so, dass die Gutscheinkarten relativ schnell ausverkauft waren.