Was versteht Microsoft eigentlich unter Business-Nutzung eines Betriebssystems? (Update)

Im letzten Monat schrieb ich hier über meine Meinung im Zusammenhang mit Windows 8 und der Nutzung des Systems in Unternehmen. Nach einigen Tests konnte ich noch den Kopf schütteln konnte und mit einem Video Microsoft quasi meine Meinung bestätigt.

Mittlerweile haben sich auch weit bedeutendere Seiten diesem Thema angenommen. Das jüngste Beispiel ist das Blog der Gartner Gruppe. Das Ergebnis, zu dem die Gartner Gruppe kam, ist ebenfalls ziemlich vernichtend für Windows 8. Bei Unternehmen sind laut dem Blog-Eintrag von Gunna Berger überwiegend noch normale Desktop-Rechner. Es scheint allerdings, als habe Microsoft die klassische Bedienung beim Entwurf von Windows 8 praktisch vergessen. Besonders unhandlich findet Gunna Berger auch die Bedienung über einen Remote-Rechner. Der Grund hierfür sind unter anderem die neuen berührungsempfindlichen Ecken/Kanten. Man muss tatsächlich den Mauszeiger ziemlich exakt in die Ecke des Remote-Desktop Fensters ziehen und nach einer Sekunde erscheinen dann (mit viel Fingerspitzengefühl) die kleinen Metro-Icons auf die man klicken kann.

Die Erfahrungen von Gunna Berger kann ich komplett hier nachvollziehen. Das gilt insbesondere auch im Zusammenhang mit der Nutzung via Remote-Desktop. Ähnliche Probleme zeigen sich auch, wenn man Windows 8 als virtuelles Betriebssystem in einem Fenster laufen lässt.

Ein weiterer Grund warum Windows 8 bei Unternehmen sich erst einmal nicht durchsetzen wird ist laut dem Gartner-Blog, dass die meisten Betriebene einerseits noch nicht auf Windows 7 komplett umgestiegen sind und nur wenige Unternehmen auf Windows 8 überhaupt vorbereitet sind. Als weiterer Grund wird auch die schlechte Erfahrung aufgeführt, die Geschäftskunden mit Windows ME und Vista hatten.

Die Zukunft wird zeigen, wohin die Reise mit Windows 8 gehen wird. Ich für mein Teil kann mir durchaus auch vorstellen, dass die Windows-Rechner hier im Büro und auch bei der überwiegenden Zahl meiner Kunden erst einmal nicht sehen wird.

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