“Netbook” – eine neue Abmahnfalle

Die kleinen Notebooks wie den Asus Eee PC werden immer beliebter und jüngste Statistiken zeigen, dass mittlerweile mehr Notebooks verkauft werden als normale Workstations. Zugegeben, die kleinen Notebooks sind gerade für Leute die öfters unterwegs sind schon relativ praktisch.

Diesmal allerdings wurde der von der Presse verwendete Name “Netbooks” laut dem bekannten Blogger Udo Vetter für einige gewerbliche Internetseitenbetreiber zur Falle. Auf den vermeintliche Gattungsbegriff “Netbooks” soll laut einem Schreiben einer Londoner Anwaltskanzlei die Firma Psion PLC ein Markenrecht besitzen. Journalisten oder Blogger sollen laut einer Erklärung der Kanzlei von den Abmahnungen nicht betroffen sein, auch wenn es Psion wohl nicht unrecht wäre, wenn man in Zukunft ein anderen Begriff für diese Notebook-Klasse verwenden würde.

Fragt sich nur, warum Psion die Abmahnungen verschickt, da sie selber zur Zeit keine “Netbooks” mehr produzieren und mir ist auch keine Pressemeldung bekannt in denen ein solches Produkt von Psion angekündigt wurde.

Positiv ist wenigstens dabei, dass die Abmahnung für die Seitenbetreiber nicht mit einer teureren Kostennote versehen war und auch die gesetzte Frist (März 2009) großzügig bemessen wurde.

One response to ““Netbook” – eine neue Abmahnfalle”

  1. Consultant sagt:

    Vielleicht hatte Psion versucht für den Namen „Netbook” eine Lizenzgebühr zu verlangen und ist damit gescheitert oder man überlegt eine solche zu erheben.

    Die Abmahnung kann in aller Regel nur wirtschaftliche Hintergründe haben.

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